1. Jun, 2010
Ja, mein lieber Kurti, nun ist sie also schon vorbei, die Zeit als Trainer bei der Reserve des TuS. Eins muss man dir ja lassen, du (und natürlich dein Co-Trainer) habt aus einem schwächelnden Team in der C-Kreisliga eine klasse B-Kreisliga-Mannschaft geformt, die in ca. 7/8 ihrer Spiele ansehnlichen Offensivfußball gezeigt haben.
Frage mich nur, von wem sie das gelernt haben, da ich dich zu meiner eigenen Spielzeit in der 1. Mannschaft (ja, das gabs wirklich) eigentlich nur als “immer fairen” Abwehrrecken kennerngelernt habe.
Unvergessen waren die Duelle gegen Endorfs Schakeit oder auch Bruchhausens Hübert, wo du “ran gingst wie Möppi ans Gehackte” und ich als Jungspunt in nächster Umgebung (da auch Abwehrspieler) eigentlich immer nur so getan habe, als hätte ich nichts gesehen oder gehört…
Ich kann mich also dunkel an Aussagen wie “Schiri, der schiebt doch”, “Ey du Kacki” oder auch “Deine Vater sitzt im Knast und deine Mutter, ähem…” erinnern.
Sogar Offensivdrang war ansatzweise zu erahnen, wenn Keule dich zu Sturmläufen mit dem Ruf “Schwager, geh!” aufgemuntert hat.
Wieviel “Pöttchen” du unter den Trainern Schäfer, Gebauer und Wünnenberg nach solchen Aktionen in deiner aktiven Laufbahn geschossen hast, ist mir allerdings nicht bekannt. Aber das Styling für die dritte Halbzeit (Goldkette, weißes Hemd), welche zumeist in Neheims Mutti Sauer endete, ist heute noch als Maß aller Dinge zu bezeichnen.
Als Trainer – und um diesen Abschied geht es ja jetzt eigentlich – verblüfftest du durch ungeahnte Rhetorik. So wurden Mannschaftsansprachen meist mit der Enstehung des Balles angefangen und endeten mit der Quintessenz, dass das Runde doch nur ins Eckige muss.
Ob “Zwäääähn” und seine Mannschaftskameraden bei solchen Redefluten alles verstanden haben, werde ich an passender Stelle versuchen in Erfahrung zu bringen.
Wie gesagt, also, “wie gesagt” habt ihr rund um Benni und Andi (auch gennant “die Zwei gefährlichen Drei”) ein Team geformt, welches gleich im ersten Jahr um den Aufsteig in die A-Kreisliga mitspielen konnte und das verdient großen Respekt, zumal damit wieder ein sportlich attraktiver, angemessener Unterbau für die 1. Mannschaft geschaffen wurde. Es ist ein Team entstanden, welches zusammenhält, und sicherlich noch weiterhin für positive Überraschungen sorgen wird.
Im Namen deiner Mannschaft wünsche ich dir auf deinem weiteren privaten, aber auch sportlichen Weg nun alles Gute und freue mich auf weitere Highlights im Club der TuS- Abwehrspieler in der Alten Herren.

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30. Apr, 2009
An alle Müscheder und Anwohner umliegender Orte: Die Chinesen sind im Anmarsch. Nein, dies sind keine Einwanderer, die irgendwelche Viren einschleppen, sondern in den nächsten Tagen verteilt der TuS die gelben Säcke.
Hatte man jahrelang dank Entsorgungsspezialist Gebauer die Verteilung der gelben Säcke genutzt, um marode Mannschaftskassen aufzufüllen, verläuft die diesjährige Aktion ganz im Zeichen des neuen Kunstrasens.
An zurückliegende Verteilaktionen erinnert sich der Verfasser mit gemischten Gefühlen:
In Oeventrop wurden einige “Verteiler” dabei beobachtet, wie sie es sich in einer ansässigen Eisdiele gut ergehen ließen.
Hundefreund Fabian Lülf erwischte einen ungünstigen Bezirk auf dem Schreppenberg: Zwei Dobermänner erschienen plötzlich aus dem Haus des Hundebesitzers und veranlassten ihn zu einem seitdem nicht mehr dagewesenen Zwischenspurt bis ins an die Aral-Tankstelle an der B229.
Verwunderlich aber, dass noch kein altgedienter PKW unter der Belastung der gelben Rollen plus Insassen zusammengebrochen ist…
Aber was nicht war kann ja noch werden…

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16. Apr, 2009

Nach mittlerweile fast 20 Jahren Trainertätigkeit in den Altersklassen von E- bis A-Jugend wird einem doch so wirklich einiges geboten. Man hätte wirklich Tagebuch über das führen sollen, was einem so an Sprüchen und Ausreden an den Kopf geknallt wird. Da gab es Entschuldigungen vor einem Meisterschaftsspiel wie “…ich kann nicht spielen, ich habe einen Termin beim Frisör”, oder “…ich konnte nicht, ich musste ein Brot kaufen.”.
Das lässt einen voreilig zu der Aussage hinreißen dass “früher doch alles besser war”. Natürlich ist das Freizeitangebot heute vielschichtiger als früher, aber vor allem ist der Umgangston untereinander hörbar in Abgründe abgedriftet, die ich hier nicht näher erläutern will… Ganz zu schweigen von den Forderungen die gestellt werden, ohne aber selbst irgendeinen Einsatz dafür gezeigt zu haben.
Fazit: Es gab vor längerer Zeit tolle Ereignisse wie Aufstiege und Abschlussfahrten, aber im Moment fällt es mir durchaus leicht eine Auszeit zu nehmen. In diesem Sinne wünsche ich dem mir folgenden Trainergespann des angesprochenen Jahrgangs viel Glück eine eine konsequente Linie.

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12. Apr, 2009
Die Älteren aus Müschede werden sich sicher noch daran erinnern: Es war anno 1999, da stieg die 1. Mannschaft zum ersten male in die Bezirksliga auf und seitdem nicht mehr ab. Trainer dieser legendären Mannschaft war unser Wünnix von der Sorpe, der zum 10-jährigen Jubiläum die Idee hatte ein Wiedersehen zu organisieren. Mit von der Partie waren solch Hochkaräter wie Udo Willmes, Jörg Jocheim oder auch René Känzler. Einige Namen tauch ja sogar heute noch regelmäßig in der Lokalpresse auf…
Man darf auf die Feier am 30.05.09 gespannt sein, zumal man vorher den Müssenberg erklimmen wird und danach zum Tanztee bei Hubert einkehren wird. Sicherlich wird unser Ex-Trainer auch das ein oder andere Döneken zum Besten geben. Ich erinnere da nur an Mannschaftsbesprechungen bei Hörster, oder eine Schubkarre voll Mist auf der Weihnachtsfeier…

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8. Apr, 2009
Am Donnerstag dem 16.04. kommt es um 19:00 Uhr auf der Asche des TuS zum Pokalhalbfinalhit gegen den TuS Sundern. Danach wir der Platz dem Erdboden gleichgemacht, d.h. es wird das letzte Spiel des TuS sein bevor die Bagger anrücken und die allseits geliebte Asche à la Copperfield in Kunstrasen verwandelt wird. Vorbei sein wird es mit Lampe-Grätschen, nach denen man sich noch Wochen später morgens die Nachtwäsche vom Allerwertesten reißen muste.
Man darf gespannt sein was unsere Eulen gegen den Ex-Club von Marco so zu Stande bringen. Beim “großen” Gegner röhraufwärts spielen solch wichtige Leute wie “Asszitrone” und “St. Pauli”, die es auszuschalten gilt.
Für das leibliche Wohl wird die “Alte-Herren” sorgen. Also dürften die Vorräte für “Grobe vom Grill” und Kühles aus der Garage gehörig aufzustocken sein.

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